Es ist nicht leicht, zum Bescheider zu werden
Zur Gasterei gehören auch die Bescheider – eine schwierige Rolle. Die
Bescheider wählen früher durch öffentliche Wahl der´Jungen aus Šardice. Aus
der Wahl sind erfolgreich immer zwei Bescheider ausgekommen, die ganzes Jahr um
alle Unterhaltungen in der Gemeinde gesorgt haben, weiter sich die Solotanzen
geschafft haben und auf Ordnung bedacht haben. Auf eine Bescheidprestige zeigen
auch Wörter eines Vaters aus Šardice an seinem Sohn: „Du, Ungeheuer, wenn du
den Bescheider nicht wirst, so sieht du. Ich muss dafür eine Kuh schlagen,
weiter muss ich folgende schlagen, so sich ein wenig bemühe!“ Dieser Kandidat
hat dann die Stimme auch durch
Biereinkauf in Gaststätte gesammelt.
Bei der Bescheiderwahl haben im Jahr 1909 im Dorf zwischen Kandidaten große Kämpfe durchgelaufen. Die Berühmtheit der Bescheider in Šardice wurde stark gelöst und die Bescheiderwahl wurde aufgehoben.
Nach dem Krieg wurde die bescheidertradition wieder erneuert. Die Bescheider wählen nicht in der öffentlichen Wahl. In letzen Jahren vereinbaren die junge Leute zwischen sich, wer den Bescheider wird.




































